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Jahresbericht 2024

Das Jahr 2024 stand für Spiegelbild im Zeichen vielfältiger Herausforderungen und Veränderungen – und ebenso vieler Chancen und wichtiger Weichenstellungen für die Zukunft.
Mit unserem Team, unseren Kooperationspartner*innen und den Teilnehmenden unserer Bildungsangebote konnten wir erneut wichtige Impulse für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit setzen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der kontinuierlichen Stärkung der Antidiskriminierungsarbeit und der Sichtbarmachung der Perspektiven von Menschen, die von Ausgrenzung und Gewalt betroffen sind. Ihre Erfahrungen und Stimmen sind zentral für unsere pädagogische und politische Praxis – und für eine Stadtgesellschaft, die sich gegen jede Form von Ungleichwertigkeitsideologien stellt. weiterlesen…

Montag 26. Januar 2026

Eugenische Phantasmen

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Die Geschichte der Behindertenfeindlichkeit in der Sozialen Arbeit – Digitale Podiumsdiskussion

Wiesbaden war einst ein zentraler Ort der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenpflege“. Vom Landeshaus aus wurden Zwangssterilisationen organisiert und die psychiatrischen Kliniken in Hessen und Nassau koordiniert, darunter die Tötungs- und Zwischenanstalten Hadamar, Kalmenhof und Eichberg.

Die Historikerin und Preisträgerin des Wissenschaftsbuchs des Jahres 2025, Dagmar Herzog, weiterlesen…

Podcast: „Mensch oder Schwein“ Die RAF und der Schatten des Nationalsozialismus in Wiesbaden

Am 8. August 1985 wurde der US-Soldat Edward F. Pimental in Wiesbaden von Mitgliedern der sogenannten dritten Generation der RAF ermordet. Der Mord markierte eine neue Eskalationsstufe in der Strategie der RAF und hinterließ tiefe Spuren in den Biografien der Angehörigen.
40 Jahre später fragen wir in Gesprächen mit Angehörigen, Expert*innen und Zeitzeug*innen: Was bedeutete der Mord für die Angehörigen des Opfers? Welche ideologischen Traditionslinien führten zur Tat – und welche Rolle spielten dabei Antiimperialismus, Antiamerikanismus?

Der Podcast ist bei YouTube und Spotify sowie als MP3 Download verfügbar. weiterlesen…

Speak up! Männer zeigen Mut zu Fairness in Meetings.

In diesem Projekt geht es darum, Kommunikationsmuster in Meeting-Dynamiken zu erkennen, die auf Geschlechterstereotypen basieren – und aktiv Veränderungen hin zu mehr Fairness und Teilhabe zu unterstützen.

Meetings sind mehr als bloße Arbeitsformate – sie prägen die Kultur einer Organisation.
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Gerüchte, Widersprüche & Desinformationen II

Antisemitismuskritische Bildungsarbeit nach dem 7. Oktober 2023

Der 7. Oktober 2023 stellt nicht nur in der israelischen Gesellschaft, sondern auch für die jüdischen Communities weltweit einen tiefen Einschnitt dar. Auch in Deutschland erreichten antisemitische Gewalttaten einen neuen Höchststand. Diese Entwicklungen haben weitreichende Konsequenzen für die Schule sowie die Kinder und Jugendhilfe. Seit diesem Datum werden Jugendliche mit einer Flut von antisemitischen und terrorrelativierenden Inhalten in sozialen Netzwerken konfrontiert. Schon vor zehn Jahren warnte die Antisemitismusforscherin Monika Schwarz Friesel vor der „Omnipräsenz“ von Judenfeindschaft und Verschwörungsmythen in der digitalen Kommunikation. Diese Problematik hat sich verschärft, während das Internet nach wie vor ein zentraler Bestandteil der Lebenswelt von Jugendlichen bleibt – als wichtigste Informationsquelle, Freizeitort und sozialer Raum. weiterlesen…

Einsame Klasse: Eine Methodensammlung zur klassismuskritischen Bildungsarbeit

In einer Gesellschaft, in der soziale Ungleichheit und Armut den Alltag vieler Menschen prägen, wird es für viele schwieriger, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Zugang zu demokratischer Mitbestimmung und wichtigen Ressourcen bleibt oft verwehrt, was eine gerechte Teilhabe und die Artikulation eigener Interessen erschwert – besonders für junge Menschen. Fachkräfte in der
Kinder- und Jugendhilfe stehen vor der Aufgabe, Jugendliche in der Auseinandersetzung mit diesen Fragen zu unterstützen und andere Zukünfte zu eröffnen.

Diese Handreichung bietet praxisnahe Ansätze, um eine klassismuskritische Bildungsarbeit in der Sozialen Arbeit zu verankern. Im ersten Teil geben Expert*innen Einblicke in die Themen Klassismus und soziale Ungleichheit sowie deren historische und aktuelle Bedeutung in der Kinder- und Jugendhilfe. weiterlesen…

Lesung mit ManuEla Ritz und Simbi Schwarz aus „Adultismus und Kritisches Erwachsensein. Hinter (auf)geschlossenen Türen“

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Humorvoll und berührend zugleich werden die verschiedenen Facetten von Adultismus – der Diskriminierung junger Menschen durch Erwachsene betrachtet und als Lebensrealität erleb- und fühlbar gemacht.

Gerade gestern hat eins unserer Kinder gesagt: „Hey, Mama, in deinem Buch steht doch, dass Erwachsene Kindern mehr zuhören sollen!“ als ich ‚nur noch kurz das fertig machen‘ wollte, anstatt mir ihr gebasteltes Werk anzusehen. (Leser*in-Stimme) weiterlesen…

Donnerstag, 22. November 2024

Lesung und Gespräch mit Ronya Othmann: Vierundsiebzig

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Lesung & Gespräch mit Ronya Othmann und Anna Yeliz Schentke
„Ich habe gesehen. Das Ich ist ein Zeuge. Es spricht, und doch hat es keine Sprache.“ So beschreibt Ronya Othmann in ihrem neuen Roman den Vorgang des Erzählens. Sie will eine Form finden für das Unaussprechliche, den Genozid an der êzîdischen Bevölkerung, den vierundsiebzigsten, verübt 2014 in Shingal von Kämpfern des IS.

Vierundsiebzig ist eine Reise zu den Ursprüngen, zu den Tatorten. Der Weg führt in die Camps und an die Frontlinien, in die Wohnzimmer der Verwandten und weiter in ein êzîdisches Dorf in der Türkei, in dem heute niemand mehr lebt. weiterlesen…