Als „Anlaufstelle für Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ beraten, unterstützen und begleiten wir Organisationen und Institutionen, bieten Workshops für junge Menschen und Fortbildungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche an, die in Feldern tätig sind, in  denen „Menschen mit Menschen arbeiten“.

weiterlesen…

Wiesbadener Erstaufführung. 08.10.: 17:30 Uhr | 09.10.: 20:15 Uhr | 10.10.: 17:30 Uhr

Albrecht Weinberg überlebt den Holocaust. Sechzig Jahre nach dem Exil in Amerika kehrt er in seine alte Heimat Ostfriesland zurück. Nicht, weil er Deutschland noch einmal sehen will, sondern weil er fast blind ist und auf Hilfe angewiesen ist. In Leer kommt er am vermeintlichen Ende seines Lebens an — und findet dort etwas, womit niemand mehr gerechnet hat: einen Neubeginn an der Seite von Gerda Dänekas, einst seine Pflegerin, nun seine Freundin und Mitbewohnerin. Zusammen sind sie die älteste WG Deutschlands.
Und Albrecht beginnt zu erzählen: von seinem Leben, von seiner Familie, von dem, was bleibt, wenn alles verloren ging. Albrecht trägt das Grauen in seinem Kopf und im Herzen ein kindliches Vertrauen gegenüber den Menschen, die ihm begegnen. Zugewandt, liebevoll, immer neugierig und offen. weiterlesen…

 

Wir beraten und begleiten Sie – kostenlos, vertraulich, barrierearm und in verschiedenen Sprachen.
Wenn Sie möchten, anonym.

Für uns stehen Ihre Wünsche und Ziele im Mittelpunkt unserer Arbeit.
Gemeinsam suchen wir nach Lösungen.
Mit uns können Sie über Ihre Diskriminierungserfahrung in einem geschützten Rahmen sprechen.
Wir sind für Sie da weiterlesen…

 

Mut ist keine Eigenschaft, die manche haben und andere nicht. Er schlummert in uns – und wartet darauf, ausbrechen zu dürfen.

Gerade in Zeiten, in denen Ausgrenzung und menschenfeindliche Parolen wieder lauter werden, dürfen wir uns nicht an Ungerechtigkeit gewöhnen. Rassismus, Antisemitismus und Sexismus prägen (noch immer) den Alltag vieler Menschen und werden durch populistische Erzählungen immer wieder befeuert. Das macht viele Menschen wütend. Und oft auch müde, ratlos oder entmutigt. Denn wer hinschaut, sieht nicht nur das Unrecht, sondern auch, wie hartnäckig es sein kann.

Unsere Wut über das Unrecht, das wir sehen, ist ein Zeichen dafür, dass uns die Welt nicht gleichgültig geworden ist. Doch oft stehen dem Wunsch nach Veränderung Ängste entgegen: allein dazustehen, anzuecken oder zu scheitern. Mut bedeutet nicht, keine Ängste zu haben. Mut bedeutet, trotz ihnen zu handeln. weiterlesen…

 

In unserem Newsletter informieren wir regelmäßig über unsere Aktivitäten und Veranstaltungen. Abbonieren Sie gerne den Newsletter, wenn Sie regelmäßig Informiert werden möchten. weiterlesen…

 
Das Jahr 2024 stand für Spiegelbild im Zeichen vielfältiger Herausforderungen und Veränderungen – und ebenso vieler Chancen und wichtiger Weichenstellungen für die Zukunft.
Mit unserem Team, unseren Kooperationspartner*innen und den Teilnehmenden unserer Bildungsangebote konnten wir erneut wichtige Impulse für eine kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus, Rassismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit setzen. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der kontinuierlichen Stärkung der Antidiskriminierungsarbeit und der Sichtbarmachung der Perspektiven von Menschen, die von Ausgrenzung und Gewalt betroffen sind. Ihre Erfahrungen und Stimmen sind zentral für unsere pädagogische und politische Praxis – und für eine Stadtgesellschaft, die sich gegen jede Form von Ungleichwertigkeitsideologien stellt. weiterlesen…
 

Ein Gespräch mit Dr. Susanne Urban

Heute vor 930 Jahren begann in Mainz eines der verheerendsten antijüdischen Pogrome des Mittelalters. Bereits am 25. Mai 1096 hatte ein Kreuzfahrerheer die Stadt erreicht. Im jüdischen Magenza, wie Mainz genannt wurde, lebten damals rund 1.000 Jüdinnen und Juden. Zwischen dem 27. und 29. Mai wurde die Gemeinde nahezu vollständig ausgelöscht.
Anlässlich dieses Jahrestags sprachen wir mit der Historikerin Dr. Susanne Urban über die Ereignisse von 1096, über jüdisches Leben in Mainz und über die Bedeutung der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz.
Dabei ging es nicht nur um Gewalt und Verfolgung. Susanne Urban machte deutlich, warum jüdische Geschichte nicht auf Pogrome reduziert werden darf. weiterlesen…