ZEITZEUGENGESPRÄCH

ZEITZEUGENGESPRÄCH
in Kooperation mit
Zeichen der Hoffnung
Stadtjugendring Wiesbaden
Kultur im Park
in der Kreativfabrik Wiesbaden.

Zeichen der Hoffnung arbeitet seit 30 Jahren an einem veränderten, versöhnten Verhältnis zwischen Deutschen und Polen.

Mit diesem Ziel führt der Verein Kuraufenthalte für KZ-Überlebende in Deutschland durch, organisiert Studienreisen nach Polen und finanziert Freiwilligendienst für junge Deutsche in Polen.

Drei Überlebende aus den KZs erzählten an diesem Abend in der Kreativfabrik ihre Geschichten und standen anschließend für ein offenes Gespräch zur Verfügung.

Eine Einführung in den Abend erfolgt durch die Jugendinitiative Spiegelbild.

Die Gäste waren von der Atmosphäre im Keller der Kreativfabrik begeistert. Wir hatten angenehmes Licht und saßen um Bistrotische. Etwa 40 Jugendliche hörten zunächst dem Gespräch von Pfarrer Klaus Endter und den drei Gästen aus Polen zu. Sie berichteten von ihren unterschiedlichen Lebenssituationen unter deutscher Besatzung. S. arbeitete im Warschauer Ghetto in einer Autowerkstatt, H. lebte als Kind in einem kleinen Dorf mit ca. 90 Einwohner_innen, von denen nur sie und ihre Großmutter überlebte. B. lebte in Warschau und kam als Kind in ein Konzentrationslager. Alle drei begeisterten die Zuhörenden mit ihrem Elan und Engagement dafür, dass junge Leute sich auch heute Freiräume schaffen müssen, um Freiheit und Mitbestimmung ausleben zu können.

So war es für die jungen wie die alten Gäste ein unvergesslicher Abend.
Danke an die Kooperationspartner.

Flyer_Zeitzeugengespräch-04072013