X-DREAM ist ein präventives Angebot von Spiegelbild, um Sicherheit im Umgang mit Extremismus, Stigmatisierungen und menschenfeindlichen Positionen zu entwickeln. Es regt zur Auseinandersetzung mit radikalen Ideologien sowie extremistischen Denk- und Handlungsweisen an und hat das Ziel, die Handlungsoptionen von Jugendlichen und Erwachsenen zu erweitern.

Spiegelbild bietet im Auftrag der Landeshauptstadt Wiesbaden ein umfassendes Angebot im Bereich Extremismusprävention an. weiterlesen…


Antisemitismus ist keine Ideologie unter vielen, sondern wegen seiner über zweitausendjährigen Geschichte tief im Bewusstsein dieser Gesellschaft verankert. Im „Chamäleon“ Antisemitismus (Schwarz-Friesel) verstecken sich alte und primitive Feindbilder, angereichert mit modernen Ideologien.

In den letzten Jahren ist der Judenhass aggressiver geworden. In der Politik und der Zivilgesellschaft reagiert man deshalb mit einer verstärkten Thematisierung. Dennoch ist das tatsächliche Wissen in der Gesellschaft über diese Ideologie gering, und gerade Professionelle aus der Bildungsarbeit und der Jugendarbeit signalisieren häufig ihre Überforderung im Umgang mit judenfeindlichen Äußerungen und antisemitischer Diskriminierung. Jüdinnen und Juden werden allzu oft mit dem Antisemitismus alleingelassen. weiterlesen…

 

Die Jugend- und Bildungsinitiative Spiegelbild hat wiederholt gezeigt, dass ihre fachlich fundierte Bildungsarbeit erfolgreich ist. Sie ist damit ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Akteur in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Wir übernehmen Verantwortung für Kernthemen unserer Gesellschaft. 

Nun ist Spiegelbild, zunächst als Modellprojekt für zwölf Monate, offizielle „Anlaufstelle Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ für die Landeshauptstadt Wiesbaden. Diese Funktion sehen wir als eine tragende Säule unserer Arbeit, damit die demokratiefördernde Bildung von Spiegelbild breiter in die Stadtgesellschaft wirken kann. weiterlesen…

 

Antisemitismus ist keine Ideologie unter vielen, sondern wegen seiner gesellschaftlichen Verwurzelung und Tradierung sowie seiner Wandlungsfähigkeit ein einzigartiges „Welterklärungssystem“. Nach 1945 war der explizite, offene Antisemitismus tabuisiert und zeigte sich vornehmlich in kodierter Form. In den letzten Jahren tritt er jedoch immer offener zutage. Hierbei spielt das Internet eine entscheidende Rolle. Eine Forschungsgruppe um Monika Schwarz-Friesel an der TU Berlin veröffentlichte vergangenen Juli Forschungsergebnisse zum Antisemitismus im digitalen Zeitalter. weiterlesen…