Projekte

Achtung in Aus- und Bildung

Die Übergangsphase von Schule in Ausbildung und Beruf ist für viele junge Menschen mit großen Herausforderungen verbunden. Sie verlangt Orientierung, emotionale Stabilität und soziale Kompetenzen – Fähigkeiten, die nicht selbstverständlich vorhanden sind, sondern entwickelt und begleitet werden müssen.

Gleichzeitig wachsen junge Menschen in einer Zeit multipler Krisen auf: Klimakrise, Kriege, soziale Ungleichheit, Inflation, digitale Überforderung und gesellschaftliche Polarisierung prägen ihre Lebensrealitäten. Diese Entwicklungen erzeugen Unsicherheiten, Ängste und Druck. Ungleichwertigkeitsideologien wie Rassismus, Antisemitismus, Klassismus oder Sexismus bieten in dieser Situation scheinbar einfache Erklärungen und klare Feindbilder. Gerade in Lebensphasen, in denen die Suche nach Zugehörigkeit und Orientierung besonders stark ist, kann daraus ein hoher Positionierungsdruck entstehen. weiterlesen…

Nach dem 7. Oktober – Pädagogische Strategien gegen Antisemitismus

Mit dem Projekt „Nach dem 7. Oktober – Pädagogische Strategien gegen Antisemitismus“ beteiligt sich Spiegelbild an der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch pädagogische Praxis. Das Projekt wird im Rahmen der BAMF-Sonderausschreibung 2024 zur „Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland“ gefördert und gehört zu den bundesweit ausgewählten Vorhaben.

Ziel des Projekts ist es, Fachkräfte aus Bildung, Sozialer Arbeit und Zivilgesellschaft im Umgang mit Antisemitismus zu sensibilisieren und ihre Handlungssicherheit zu stärken. Im Fokus stehen Lehrkräfte, pädagogisches Personal im Übergang Schule–Beruf sowie Engagierte aus Migrant*innenselbstorganisationen. weiterlesen…

„World Wide Antisemitismus“

Gemeinsam gegen Antisemitismus in Bildung und Kultur
Antisemitismus ist keine Ideologie unter vielen. Aufgrund seiner tiefen gesellschaftlichen Verwurzelung, seiner jahrhundertelangen Tradierung und seiner außergewöhnlichen Wandlungsfähigkeit stellt er ein einzigartiges Welterklärungssystem dar. Nach 1945 war offener Antisemitismus in vielen gesellschaftlichen Kontexten weitgehend tabuisiert und äußerte sich häufig in verschlüsselten oder indirekten Formen. In den vergangenen Jahren tritt er jedoch zunehmend offen zutage – in politischen Debatten, auf Demonstrationen, in Bildungseinrichtungen, im Kulturbetrieb, im Alltag und im digitalen Raum.
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Speak up! Männer zeigen Mut zu Fairness in Meetings.

Mit dem Projekt „Speak up! – Männer zeigen Mut zu Fairness in Meetings“ entwickelten Spiegelbild e. V. und Pioneers of Change e. V. im Rahmen einer Erasmus+-Förderung einen geschlechtertransformativen Bildungsansatz, der Männer darin stärkt, Verantwortung für den Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten im beruflichen Alltag zu übernehmen. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Geschlechtergerechtigkeit nicht allein durch Gesetze oder Gleichstellungsmaßnahmen entsteht, sondern im täglichen Miteinander – insbesondere in Meetings und Entscheidungsprozessen – hergestellt oder verhindert wird.

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Männliche Gewalten – hinsehen, wahrnehmen, agieren 

Männlichkeitsbilder wie auch damit verknüpfte Anforderungen an Männlichkeit(en) gibt es viele. Fachdiskurse zeigen auf, dass sich diese gesellschaftlich vorherrschenden Männlichkeitsbilder ähneln und fast immer die Komponenten Macht, Dominanz, Kompetitivität und Stärke beinhalten. 

Psychisch und körperlich schädlich sind diese und ähnliche männliche Geschlechterrollen-Stereotype nicht nur für Männer. Sie bergen immer auch und vor allem ein Potenzial der Ausübung von Gewalt gegen Frauen, ausgehend von Männern. 

Männer sind ebenfalls – in einer Gesellschaft, in der Gewalt in vielfältigen Formen, und besonders auch als Gewalt gegen Frauen stattfindet –  ebenfalls Zeugen von geschlechtsspezifischer Gewalt: Vom sexistischen Spruch über psychische Gewalt bis zur körperlichen und/oder sexuellen Gewalt.   weiterlesen…

Jugend ermöglichen mit Akzeptanz

“Jugend ermöglichen mit Akzeptanz” ist ein Projekt, das schon in seiner Entstehung wirklich beeindruckend und einmalig ist. Grundlage des Projektes ist die Wiesbadener Jugendstudie 2017, die der Magistrat in Auftrag gegeben hatte.
In einem einmaligen partizipativen Prozess wurden Jugendliche in Wiesbaden danach befragt, was sie brauchen und was die für sie wichtigen Themen sind. Durchgeführt wurde das alles vom Amt für Soziale Arbeit und dem Amt für Statistik und Stadtforschung und auch der Stadtjugendring wirkte bei all dem Steuernd mit. weiterlesen…

#Reisepeers

Das Projekt „Reisepeers“ ist ein Anschlussprogramm für Jugendliche, die an einer internationalen Jugendbegegnung teilgenommen oder eine andere Form von Auslandserfahrung (z.B. ein internationaler Freiwilligendienst) haben. Einmal die eigene Welt verlassen und über den Tellerrand schauen, neue Menschen kennen lernen in einem fremden Land sein, neue Freundschaften schließen…
Diese Erlebnisse können die Sicht auf das eigene Leben verändern und sich als dauerhafte Erinnerungen einprägen.

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