Die Übergangsphase von Schule in Ausbildung und Beruf ist für viele junge Menschen mit großen Herausforderungen verbunden. Sie verlangt Orientierung, emotionale Stabilität und soziale Kompetenzen – Fähigkeiten, die nicht selbstverständlich vorhanden sind, sondern entwickelt und begleitet werden müssen.
Gleichzeitig wachsen junge Menschen in einer Zeit multipler Krisen auf: Klimakrise, Kriege, soziale Ungleichheit, Inflation, digitale Überforderung und gesellschaftliche Polarisierung prägen ihre Lebensrealitäten. Diese Entwicklungen erzeugen Unsicherheiten, Ängste und Druck. Ungleichwertigkeitsideologien wie Rassismus, Antisemitismus, Klassismus oder Sexismus bieten in dieser Situation scheinbar einfache Erklärungen und klare Feindbilder. Gerade in Lebensphasen, in denen die Suche nach Zugehörigkeit und Orientierung besonders stark ist, kann daraus ein hoher Positionierungsdruck entstehen. weiterlesen…