Projekte

Achtung in Aus- und Bildung

Die Übergangsphase von Schule in Ausbildung und Beruf ist für viele junge Menschen mit großen Herausforderungen verbunden. Sie verlangt Orientierung, emotionale Stabilität und soziale Kompetenzen – Fähigkeiten, die nicht selbstverständlich vorhanden sind, sondern entwickelt und begleitet werden müssen.

Gleichzeitig wachsen junge Menschen in einer Zeit multipler Krisen auf: Klimakrise, Kriege, soziale Ungleichheit, Inflation, digitale Überforderung und gesellschaftliche Polarisierung prägen ihre Lebensrealitäten. Diese Entwicklungen erzeugen Unsicherheiten, Ängste und Druck. Ungleichwertigkeitsideologien wie Rassismus, Antisemitismus, Klassismus oder Sexismus bieten in dieser Situation scheinbar einfache Erklärungen und klare Feindbilder. Gerade in Lebensphasen, in denen die Suche nach Zugehörigkeit und Orientierung besonders stark ist, kann daraus ein hoher Positionierungsdruck entstehen. weiterlesen…

Nach dem 7. Oktober – Pädagogische Strategien gegen Antisemitismus

Mit dem Projekt „Nach dem 7. Oktober – Pädagogische Strategien gegen Antisemitismus“ beteiligt sich Spiegelbild an der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts durch pädagogische Praxis. Das Projekt wird im Rahmen der BAMF-Sonderausschreibung 2024 zur „Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland“ gefördert und gehört zu den bundesweit ausgewählten Vorhaben.

Ziel des Projekts ist es, Fachkräfte aus Bildung, Sozialer Arbeit und Zivilgesellschaft im Umgang mit Antisemitismus zu sensibilisieren und ihre Handlungssicherheit zu stärken. Im Fokus stehen Lehrkräfte, pädagogisches Personal im Übergang Schule–Beruf sowie Engagierte aus Migrant*innenselbstorganisationen. weiterlesen…

Speak up! Männer zeigen Mut zu Fairness in Meetings.

In diesem Projekt geht es darum, Kommunikationsmuster in Meeting-Dynamiken zu erkennen, die auf Geschlechterstereotypen basieren – und aktiv Veränderungen hin zu mehr Fairness und Teilhabe zu unterstützen.

Meetings sind mehr als bloße Arbeitsformate – sie prägen die Kultur einer Organisation.
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Männliche Gewalten – hinsehen, wahrnehmen, agieren 

Männlichkeitsbilder wie auch damit verknüpfte Anforderungen an Männlichkeit(en) gibt es viele. Fachdiskurse zeigen auf, dass sich diese gesellschaftlich vorherrschenden Männlichkeitsbilder ähneln und fast immer die Komponenten Macht, Dominanz, Kompetitivität und Stärke beinhalten. 

Psychisch und körperlich schädlich sind diese und ähnliche männliche Geschlechterrollen-Stereotype nicht nur für Männer. Sie bergen immer auch und vor allem ein Potenzial der Ausübung von Gewalt gegen Frauen, ausgehend von Männern. 

Männer sind ebenfalls – in einer Gesellschaft, in der Gewalt in vielfältigen Formen, und besonders auch als Gewalt gegen Frauen stattfindet –  ebenfalls Zeugen von geschlechtsspezifischer Gewalt: Vom sexistischen Spruch über psychische Gewalt bis zur körperlichen und/oder sexuellen Gewalt.   weiterlesen…

Jugend ermöglichen mit Akzeptanz

“Jugend ermöglichen mit Akzeptanz” ist ein Projekt, das schon in seiner Entstehung wirklich beeindruckend und einmalig ist. Grundlage des Projektes ist die Wiesbadener Jugendstudie 2017, die der Magistrat in Auftrag gegeben hatte.
In einem einmaligen partizipativen Prozess wurden Jugendliche in Wiesbaden danach befragt, was sie brauchen und was die für sie wichtigen Themen sind. Durchgeführt wurde das alles vom Amt für Soziale Arbeit und dem Amt für Statistik und Stadtforschung und auch der Stadtjugendring wirkte bei all dem Steuernd mit. weiterlesen…

„world wide antisemitism“

gegen Antisemitismus im Netz
Antisemitismus ist keine Ideologie unter vielen, sondern wegen seiner gesellschaftlichen Verwurzelung und Tradierung sowie seiner Wandlungsfähigkeit ein einzigartiges „Welterklärungssystem“. Nach 1945 war der explizite, offene Antisemitismus tabuisiert und zeigte sich vornehmlich in kodierter Form. In den letzten Jahren tritt er jedoch immer offener zutage. Hierbei spielt das Internet eine entscheidende Rolle. Eine Forschungsgruppe um Monika Schwarz-Friesel an der TU Berlin veröffentlichte vergangenen Juli weiterlesen…

#Reisepeers

Das Projekt „Reisepeers“ ist ein Anschlussprogramm für Jugendliche, die an einer internationalen Jugendbegegnung teilgenommen oder eine andere Form von Auslandserfahrung (z.B. ein internationaler Freiwilligendienst) haben. Einmal die eigene Welt verlassen und über den Tellerrand schauen, neue Menschen kennen lernen in einem fremden Land sein, neue Freundschaften schließen…
Diese Erlebnisse können die Sicht auf das eigene Leben verändern und sich als dauerhafte Erinnerungen einprägen.

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