Veranstaltungen

15.12.2026

Gedenken neu denken

Lesung von Susanne Siegert

Susanne Siegert plädiert für eine pluralistische Gedenkarbeit, die die Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration betont – anstelle der „einstudierten“ Rückschau mit den Opfern. Sie rückt weniger bekannte NS-Verbrechen und Orte sowie vernachlässigte Opfergruppen in den Fokus. Siegert ist Journalistin und prägende Stimme der digitalen Erinnerungskultur, als @keine.erinnerungskultur klärt sie über den Holocaust auf. 2024 erhielt sie den Grimme Online Award, 2025 den Margot Friedländer Preis. weiterlesen…

10. Dezember 2026 

Empowerment-Gruppe mit Rachel Etse

Wir senden eine herzliche Einladung an alle BIPoC (Black/Indigenous Person of Color) Pädagog*innen in Wiesbaden zu einem Empowerment- und Vernetzungsangebot mit der Empowerment-Trainerin Rachel Etse:
Du arbeitest als pädagogische Fachkraft in Wiesbaden und machst Rassismuserfahrungen im Berufsalltag? Dann laden wir dich herzlich zu unserer Empowerment-Gruppe ein!
Schwarze Menschen oder Menschen of Color sehen sich in ihrem Arbeitskontext oftmals mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert, insbesondere, wenn Sie gegen diskriminierende Strukturen vorgehen. Der Workshop soll einen Raum für einen offenen Austausch für die Erfahrungen von BIPoC im pädagogischen Kontext bieten.

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22.11.2026

Filmvorführung „Staatsschutz“

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Als Seyo ihre Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist … „Staatsschutz“ wurde bei der Berlinale 2026 u.a. mit dem Panorama Publikums-Preis ausgezeichnet. Regie: Faraz Shariat, DE 2026, 113 min, FSK: beantragt, mit Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak weiterlesen…

20.11.2026

12. Demokratiekonferenz

Mut zum Dialog der Generationen – im Gespräch bleiben für ein solidarisches Miteinander. Was verbindet uns – und was trennt uns? Wie können wir als unterschiedliche Generationen miteinander im Gespräch bleiben, statt übereinander zu reden? Und was braucht es, damit aus unterschiedlichen Erfahrungen, Erwartungen und Perspektiven ein solidarisches Miteinander entsteht? Darüber wollen wir sprechen: offen, kontrovers und miteinander. weiterlesen…

17.11.2026

Kritik der Leihmutterschaft

Was geschieht, wenn Kinderwunsch auf einen globalen Markt trifft? Leihmutterschaft wirft grundlegende Fragen nach Frauenrechten, Kinderrechten und Menschenwürde auf. Wo liegen die Grenzen von Selbstbestimmung, medizinischer Machbarkeit und wirtschaftlichen Interessen? Berit Bentert, Chantalle El Helou und Dr. Inés Brock-Harder diskutieren das
Thema aus feministischer, gesellschaftstheoretischer, psychologischer und kinderrechtlicher Perspektive. weiterlesen…

15.11.2026

Lesung: Undercover unter Nazis

Wie funktioniert die rechtsextreme Szene von innen? Die Investigativjournalistin Angelique Geray wagte sich über Jahre unter falscher Identität in ihre inneren Kreise. In „Undercover unter Nazis“ berichtet sie von ihren Recherchen, den Risiken ihrer Arbeit und dem, was sie dabei über Netzwerke, Strategien und Nachwuchsgewinnung herausfand. Lesung und Gespräch geben Einblicke in eine Welt, die sonst im Verborgenen bleibt, und fragen, wie wir als Gesellschaft mit Rechtsextremismus umgehen. weiterlesen…

5. November 2026

ZÄSUREN & ZWISCHENRÄUME

Podiumsgespräch über jüdische Erfahrungen mit Antisemitismus in Hochschule und Kultur

 

Öffentliche Orte sind für viele Jüdinnen und Juden in der jüngsten Vergangenheit verstärkt zu Räumen der Verunsicherung geworden. Das betrifft Hochschulen ebenso wie Clubs, Kulturorte oder politische Veranstaltungen. Neben offenem Antisemitismus und Gewaltfantasien prägen dabei auch Erfahrungen des Wegsehens, Relativierens und Schweigens das gesellschaftliche Klima.
Das Podiumsgespräch nimmt jüdische Erfahrungen in Hochschule und Kultur in den Blick.
Wie verändern Antisemitismuserfahrungen das Gefühl von Sicherheit, Zugehörigkeit und Sichtbarkeit? weiterlesen…

30.10.2026

TROTZDEM ZUHAUSE – Wem gehört dieses Land?

Lesung und Gespräch mit Tupoka Ogette

Wer darf sich zu Hause fühlen? Wer entscheidet, wer dazugehört? Und was bedeutet Heimat, wenn einem die eigene Zugehörigkeit immer wieder abgesprochen wird?
In ihrem aktuellen Buch Trotzdem Zuhause erzählt Tupoka Ogette von ihrer Kindheit und Jugend in der DDR, von Wiedervereinigung und gesellschaftlichem Umbruch, von Rassismus und Gewalt aber auch von Liebe, Widerstand, Neuanfang und Selbstermächtigung.
Im Anschluss an die Lesung geht die Autorin im moderierten Gespräch mit Rachel Etse, Ethnologin und rassismuskritische Trainerin, den Fragen nach, die ihr Buch aufwirft und die weit über ihre persönliche Geschichte hinausreichen.

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