Veranstaltungen

Do. 26.03.2026

Die Vielschichtigkeit des “(Anti)ziganismus

Antiziganismus ist seit dem Mittelalter ein fester Bestandteil europäischer Gesellschaften – und er wirkt bis heute fort. Oft bleibt er für die Mehrheitsgesellschaft unsichtbar, wird ignoriert oder entthematisiert. Für Betroffene hingegen ist er Realität: in Sprache, in Ausschlüssen, in institutionellen Erfahrungen, in Unsichtbarmachungen – und auch in transgenerationalen Traumata.

Wir wollen deshalb nicht über Betroffene sprechen, sondern ihnen zuhören: den Erfahrungen, Analysen und Perspektiven von Menschen, die Antiziganismus als Ideologie und Praxis erleben – und die seit langem Expertise dazu aufgebaut haben. Uns geht es um ein vielschichtiges Thema mit vielen Stimmen: um Worte und Bilder, um Normalisierungen, um gesellschaftliche Grenzen und um die konkreten Herausforderungen im Alltag. weiterlesen…

23. März 2026 

Empowerment-Gruppe mit Rachel Etse

Wir senden eine herzliche Einladung an alle BIPoC (Black/Indigenous Person of Color) Pädagog*innen in Wiesbaden zu einem Empowerment- und Vernetzungsangebot mit der Empowerment-Trainerin Rachel Etse:
Du arbeitest als pädagogische Fachkraft in Wiesbaden und machst Rassismuserfahrungen im Berufsalltag? Dann laden wir dich herzlich zu unserer Empowerment-Gruppe ein!
Schwarze Menschen oder Menschen of Color sehen sich in ihrem Arbeitskontext oftmals mit Rassismus und Diskriminierung konfrontiert, insbesondere, wenn Sie gegen diskriminierende Strukturen vorgehen. Der Workshop soll einen Raum für einen offenen Austausch für die Erfahrungen von BIPoC im pädagogischen Kontext bieten.

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Montag 26. Januar 2026

Eugenische Phantasmen

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Die Geschichte der Behindertenfeindlichkeit in der Sozialen Arbeit – Digitale Podiumsdiskussion

Wiesbaden war einst ein zentraler Ort der nationalsozialistischen „Erb- und Rassenpflege“. Vom Landeshaus aus wurden Zwangssterilisationen organisiert und die psychiatrischen Kliniken in Hessen und Nassau koordiniert, darunter die Tötungs- und Zwischenanstalten Hadamar, Kalmenhof und Eichberg.

Die Historikerin und Preisträgerin des Wissenschaftsbuchs des Jahres 2025, Dagmar Herzog, weiterlesen…

04. Dezember 2025

Film: Zeit zu Kämpfen

„Zeit zu kämpfen“ zeigt die Stärke iranischer Fußballerinnen. Die Entstehung des Films war alles andere als einfach: Unter enormem persönlichem Risiko für alle Beteiligten und unter Umgehung der Zensur im Iran, wird eine Geschichte erzählt, die die Ungleichheiten und Herausforderungen dieser mutigen Frauen sichtbar macht. Die Frauen geben nicht auf. Sie träumen von Gleichberechtigung, sie fordern Gerechtigkeit und lassen sich nicht zum Schweigen bringen. weiterlesen…

04. Dezember 2025

Fachtag: Neutral war gestern

Wie politisch muss die Kinder- und Jugendhilfe heute sein?

Die aktuellen politischen Debatten und Entscheidungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebenssituation und Zukunft junger Menschen. Eine historische Neuverschuldung zu Lasten der jüngeren Generationen mit massiver Aufrüstung und Diskussion um die Wiedereinführung der Wehrpflicht, die parallele steuerliche Entlastung von Unternehmen und der weitere Abbau des Sozialstaats mit einer rigiden Einwanderungs- und Asylpolitik werfen Fragen der Generationengerechtigkeit auf. Sozial- und jugendpolitische Themen finden in öffentlichen Debatten, zuletzt im Wahlkampf, kaum Beachtung – auch weil junge Menschen demografisch zur Minderheit werden.

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28. November 2025

Verbinden statt spalten – Lesung & Gespräch mit Gilda Sahebi

In ihrem neuen Buch zeigt die renommierte Journalistin Gilda Sahebi, wie Spaltung und Polarisierung in Deutschland politisch und medial erzeugt werden. Sie räumt mit Mythen und Fake Facts auf und zeigt,  dass Menschen im Alltag oft kooperieren und sich miteinander verbinden. Wie geht gesellschaftliches Miteinander verloren – und wie können wir Zusammenhalt aktiv stärken? Ein aufschlussreicher Abend über Verantwortung, weiterlesen…

03. November 2025

Patriarchat – Ein Abend voller Fragen, Fakten und Pointen

Die Autorin und Stand-up-Comedienne Katharina Linnepe legt in „Wenn das Patriarchat in Therapie geht“ patriarchale Strukturen humorvoll auf die Couch. Boris von Heesen zeigt in „Mann am Steuer“ und „Was  Männer kosten“, wie männliche Dominanz Verkehrspolitik und Gesellschaft prägt.
Nach ihren Beiträgen treten Linnepe und von Heesen in ein moderiertes Gespräch – gemeinsam mit dem Publikum. Ein Abend zwischen Humor weiterlesen…

30.10.2025

Eröffnungsfeier: „UNSicherheit & ZuversICHt– Die Kunst des Miteinanders“

Wir laden herzlich zur feierlichen Eröffnung ein – als Zeichen für Dialog, Demokratie und eine solidarische Stadtgesellschaft, die sich aktiv und mutig mit der Gegenwart auseinandersetzt. Den inhaltlichen Auftakt gestalten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Stadträtin Milena Löbcke und Stadträtin Dr. Patricia Becher mit ihren Grußworten. Ein Improtheater-Stück, musikalische Begleitung sowie ein kleiner Empfang mit Häppchen und Getränken runden den Abend ab. weiterlesen…