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Gerüchte, Widersprüche & Desinformationen II

Antisemitismuskritische Bildungsarbeit nach dem 7. Oktober 2023

Der 7. Oktober 2023 stellt nicht nur in der israelischen Gesellschaft, sondern auch für die jüdischen Communities weltweit einen tiefen Einschnitt dar. Auch in Deutschland erreichten antisemitische Gewalttaten einen neuen Höchststand. Diese Entwicklungen haben weitreichende Konsequenzen für die Schule sowie die Kinder und Jugendhilfe. weiterlesen…

06.03.2025

Lesung & Diskussion mit Koschka Linkerhand

Ein Feminismus, der die gesellschaftlichen Verhältnisse umwälzen will, muss über Grenzen hinweg denken und handeln.
So sucht Feministisch streiten 2 nach Antworten – in den breiten Bewegungen gegen Femizide und für das Recht auf Abtreibung, in der Analyse von Arbeitsteilung und patriarchaler Gewalt und einer transnationalen Auseinandersetzung mit Religion, Ökologie, Transfeindlichkeit, Kolonialismus und Antisemitismus. weiterlesen…

14.03.2025

Realität Prostitution: Lesung mit Simon Häggström

Lesung mit Simon Häggström aus seinem Buch Auf der Seite der Frauen (edition Wortschatz)

1999 war Schweden das erste Land der Welt, das mit Einführung des sogenannten Nordischen Modells den Kauf sexueller Handlungen unter Strafe stellte, nicht aber deren Verkauf. Kriminalinspektor Simon Häggström ist Leiter der Prostitutionseinheit der Stockholmer Polizeibehörde. Täglich begegnet er denen, die unsere Gesellschaft l weiterlesen…

Anmeldung zum Fortbildungs-Programm Frühjahr 2025

Liebe Interessierte,
die vielfältigen Krisen, Kriege und Konflikte werden uns alle auch im Jahr 2025 begleiten. Diskriminierung und Ausgrenzung – und demgegenüber auch Respekt und Achtung – sind deshalb ein wichtiges Querschnittsthema für die Soziale Arbeit. Auch im Jahr 2025 wollen wir, Spiegelbild – Politische Bildung aus Wiesbaden e.V., in Kooperation mit der Abteilung Schulsozialarbeit im Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden ein Fortbildungsprogramm gestalten, in dem pädagogische Fachkräfte Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierungen in ihrer täglichen Praxis gewinnen können. Im Rahmen des Projekts „Achtung in Aus- und Bildung“, gefördert durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, werden wir im Frühjahr neun Fortbildungen mit den Schwerpunktthemen Sexismus, Antisemitismus, Rassismus und Klassismus anbieten. Das Angebot richtet sich an alle Sozialarbeitenden im Rahmen von AQB-Maßnahmen.

Neben den Fortbildungen bieten wir Ihnen jederzeit Fachberatungen zu den Themen Diskriminierung und Akzeptanz an. Ebenso unterstützen wir Sie dabei, selbst Bildungsformate mit den Methoden umzusetzen. Dies gilt für die Planung, Durchführung und Reflexion. Gerne können Sie auf uns zukommen, um möglicherweise gemeinsam ein Angebot umzusetzen. Die neun Fortbildungen in diesem Programm sind in drei unterschiedliche Formate aufgeteilt.

Hier können Sie sich für die gewünschten Fortbildungen anmelden:


    Mittwoch 29. Januar 2025

    Kino macht Schule: Ich bin! Margot Friedländer

    Margot Friedländer wurde 1921 geboren und lebte mit ihrer jüdischen Familie in Berlin. Von den Nationalsozialisten wurde sie zur Zwangsarbeit verpflichtet, konnte jedoch einige Monate in Berlin untertauchen, bevor sie ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde. Nach dem Krieg hat sie erfahren, dass ihre Familie in Auschwitz ermordet wurde. weiterlesen…

    Freitag 7. Februar 2025

    Spurensuche zur Sozialen Arbeit während des Nationalsozialismus in Wiesbaden

    Sozialarbeitende in der Fürsorge und Wohlfahrt waren häufig daran beteiligt, marginalisierte Personen zu identifizieren, zu kategorisieren und Empfehlungen für ihre Internierung in Arbeitshäusern, Zwangsarbeitslagern oder Konzentrationslagern auszusprechen. Sie arbeiteten eng mit anderen staatlichen und kommunalen Stellen zusammen, die diese Verfolgung organisierten.

    In unserem Workshop weiterlesen…

    Freitag 31. Januar 2025

    Stigma und Kontrolle: Soziale Arbeit und die Verfolgung von ,Asozialen‘

    Digitales Podiumsgespräch mit Wiebke Dierkes und Elke Rajal

    Die Soziale Arbeit spielte während des Nationalsozialismus eine zentrale Rolle bei der Verfolgung und Ermordung von als „asozial“ stigmatisierten Menschen. Sie trug aktiv zur Kontrolle, Kategorisierung und Ausgrenzung bei. Der Begriff „asozial“ war weit gefasst und wurde auf Menschen angewendet, die nicht den gesellschaftlichen weiterlesen…

    Einsame Klasse: Eine Methodensammlung zur klassismuskritischen Bildungsarbeit

    In einer Gesellschaft, in der soziale Ungleichheit und Armut den Alltag vieler Menschen prägen, wird es für viele schwieriger, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der Zugang zu demokratischer Mitbestimmung und wichtigen Ressourcen bleibt oft verwehrt, was eine gerechte Teilhabe und die Artikulation eigener Interessen erschwert – besonders für junge Menschen. Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe stehen vor der Aufgabe, Jugendliche in der Auseinandersetzung mit diesen Fragen zu unterstützen und andere Zukünfte zu eröffnen. weiterlesen…