Diskriminierung anonym Melden

Haben Sie eine diskriminierende Erfahrung gemacht oder einen diskriminierenden Vorfall beobachtet?

Über unser Meldeformular können Sie uns dies anonym mitteilen. Jede Meldung trägt dazu bei, Diskriminierung in Wiesbaden besser zu erfassen und sichtbar zu machen. Die gesammelten Informationen helfen uns, Diskriminierung besser zu verstehen und ihr wirksam entgegenzutreten.

    Angaben zum Vorfall

    Beschreiben Sie den Vorfall so, wie Sie ihn erlebt oder beobachtet haben.

    Wann ist der Vorfall passiert?

    Wer ist betroffen?

    In welchem Bereich hat der Vorfall stattgefunden? (Mehrfachauswahl möglich)
    ArbeitFamilie / privates UmfeldBildung (z.B. Kita, Schule, Hochschule, Ausbildung)Ämter / Behörden (z.B. Jobcenter)Polizei / JustizWohnenGesundheit / PflegeSoziale Dienste (z. B. Jugendhilfe, Beratungsstellen)Einzelhandel / Dienstleistung / GastronomieNahverkehr / öffentlicher VerkehrFreizeit / Kultur / SportMedien / InternetÖffentlicher Raum (z.B. Straße, Park, Fußgängerzone)Ich bin mir nicht sicherSonstiges:

    Von wem ging die Diskriminierung aus? (Mehrfachauswahl möglich)

    Womit hängt die Diskriminierung aus Ihrer Sicht zusammen? (Mehrfachauswahl möglich)
    Rassismus Menschen werden aufgrund ihrer tatsächlichen oder zugeschriebenen Herkunft, Hautfarbe, Sprache, Kultur oder Religion benachteiligt, ausgegrenzt oder abgewertet.

    Dies kann sich in Beleidigungen, Vorurteilen, Ausgrenzung oder Gewalt äußern. Beispiele sind rassistische Beschimpfungen, die Verwendung des N-Worts oder anderer rassistischer Begriffe, Benachteiligungen bei der Wohnungs- oder Jobsuche, ungerechtfertigte Kontrollen oder die pauschale Zuschreibung bestimmter Eigenschaften aufgrund der Herkunft.
    Antisemitismus Menschen werden benachteiligt, ausgegrenzt oder angegriffen, weil sie jüdisch sind oder dafür gehalten werden.

    Antisemitismus kann sich in Beleidigungen, Verschwörungserzählungen, Hassbotschaften oder Gewalt äußern. Beispiele sind antisemitische Schmierereien, Holocaustleugnung oder -verharmlosung, Bedrohungen sowie die pauschale Verantwortlichmachung jüdischer Menschen für politische Entscheidungen Israels.
    Antiziganismus Menschen werden benachteiligt oder abgewertet, weil sie Sintizze oder Romnja sind oder dafür gehalten werden.

    Dies kann sich in Vorurteilen, Ausgrenzung oder Benachteiligungen im Alltag zeigen. Beispiele sind die Verwendung des Z-Wortes, pauschale Unterstellungen von Kriminalität oder Unzuverlässigkeit sowie Benachteiligungen bei Wohnen, Arbeit oder Bildung.
    Religion Menschen werden aufgrund ihrer Religion, Weltanschauung oder religiösen Praxis benachteiligt oder ausgegrenzt.

    Dies kann sich in Beleidigungen, Anfeindungen oder Benachteiligungen wegen religiöser Kleidung, Symbole, Feiertage oder religiöser Praktiken zeigen. Betroffen sein können Angehörige aller Religionen sowie Menschen ohne Religionszugehörigkeit.
    Sexismus / Geschlecht (Sexismus) Menschen werden aufgrund ihres Geschlechts oder wegen gesellschaftlicher Vorstellungen darüber, wie Frauen oder Männer angeblich sein sollen, benachteiligt oder abgewertet.

    Dies kann sich in sexistischen Sprüchen, Herabsetzungen, Belästigungen oder Benachteiligungen im Beruf, in der Ausbildung oder im Alltag zeigen. Auch Diskriminierung im Zusammenhang mit Schwangerschaft fällt hierunter.
    Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität (Queerfeindlichkeit) Menschen werden benachteiligt, ausgegrenzt oder angegriffen, weil sie lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter*, nicht-binär oder queer sind – oder dafür gehalten werden.

    Dies kann sich in beleidigenden Äußerungen, Ausgrenzung, Benachteiligungen, Hasskommentaren, Bedrohungen oder körperlichen Angriffen äußern. Auch die absichtliche Missachtung der Geschlechtsidentität einer Person kann darunter fallen.
    Aufenthaltsstatus / Staatsangehörigkeit Menschen werden aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Aufenthaltsstatus benachteiligt.

    Beispiele sind eine schlechtere Behandlung bei der Wohnungs- oder Jobsuche, Ausschlüsse von Angeboten oder Dienstleistungen oder abwertende Äußerungen aufgrund eines ausländischen Passes oder eines unsicheren Aufenthaltsstatus.
    Behinderung / chronische Erkrankung (Ableismus) Menschen werden aufgrund einer körperlichen, psychischen oder chronischen Beeinträchtigung benachteiligt oder ausgeschlossen.

    Dies kann sich in Vorurteilen, Bevormundung, fehlender Barrierefreiheit oder Benachteiligungen in Schule, Ausbildung, Beruf oder Freizeit zeigen. Auch die Verweigerung angemessener Unterstützung oder Zugänglichkeit kann eine Form von Diskriminierung darstellen.
    Alter (Adultismus & Ageismus) Menschen werden aufgrund ihres Alters benachteiligt oder nicht ernst genommen.

    Dies kann sich gegenüber jüngeren ebenso wie gegenüber älteren Menschen zeigen. Beispiele sind Bevormundung, das pauschale Absprechen von Kompetenz oder Benachteiligungen bei Arbeit oder Ausbildung.
    Sozialer Status (Klassismus) Menschen werden aufgrund ihrer sozialen Herkunft, ihres Einkommens, ihrer Bildung oder ihrer finanziellen Situation abgewertet oder benachteiligt.

    Beispiele sind abwertende Äußerungen über Armut oder Erwerbslosigkeit, Benachteiligungen aufgrund der Wohngegend oder soziale Ausgrenzung wegen Kleidung, Beruf oder Bildungsabschluss.
    Aussehen / Körper Menschen werden aufgrund ihres Aussehens oder bestimmter körperlicher Merkmale benachteiligt oder abgewertet.

    Dies kann sich in Beleidigungen, Bodyshaming oder Benachteiligungen aufgrund von Körpergewicht, Körpergröße, Hautbild, Narben, Kleidung, Frisur, Tattoos oder anderen äußeren Merkmalen zeigen.
    Familienstand / Elternschaft / Care-Verantwortung Menschen werden aufgrund ihres Familienstands oder ihrer Sorgeverantwortung benachteiligt.

    Dies kann Eltern, Alleinerziehende oder Menschen betreffen, die Angehörige pflegen. Beispiele sind Benachteiligungen im Beruf, geringere Aufstiegschancen, Nachteile bei der Wohnungssuche oder abwertende Zuschreibungen.
    Sprache Menschen werden aufgrund ihrer Sprache, ihres Akzents, Dialekts oder ihrer Sprachkenntnisse benachteiligt.

    Dies kann sich in Spott, herablassender Behandlung oder Benachteiligungen bei Arbeit, Bildung, Wohnungssuche oder im Kontakt mit Behörden zeigen. Häufig werden dabei Sprachweise oder Akzent fälschlicherweise mit Kompetenz oder Bildung gleichgesetzt.
    Ich bin mir nicht sicherSonstiges:

    Hat der Vorfall einen Bezug zu Wiesbaden (Mehrfachauswahl möglich)

    Haben Sie bereits etwas unternommen?

    Was ist passiert? Bitte beschreiben Sie den Vorfall so genau wie möglich. Hilfreich sind Angaben zu Datum, Uhrzeit und Ort. Bitte nennen Sie keine personenbezogenen Daten (z. B. Namen oder Kontaktdaten von beteiligten Personen).

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