11.04.2014

Erinnern und Vergessen 4

“Erinnern und Vergessen“ ist eine Workshop-Reihe, die Spiegelbild gemeinsam mit der Paul-Lazarus-Stiftung, dem AStA der Hochschule RheinMain und dem iwib, dem Weiterbildungsinstitut der Hochschule RheinMain, organisiert.
Bei unseren Diskussionen geht es um die Suche nach der Bedeutung einer kritischen Erinnerungskultur für unser heutiges Leben.

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Fragen wie: „Auf welche Weise können wir an das Vergangene erinnern, um die Gegenwart zu verstehen?“ und „Wie kann Erinnerung auch für junge Menschen attraktiv sein?“ beschäftigen uns dabei wesentlich. In unseren Diskussionen versuchen wir den Mechanismen und Strukturen vergangener Ereignisse auf den Grund zu gehen und auf deren Aktualität in Hinblick auf unser heutiges Erleben hinzuweisen.

„Erinnern und Vergessen“ wird am 11. April 2014 zum 4. Mal angeboten. Wir wollen uns an diesem Termin mit dem Spannungsverhältnis zwischen Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein auseinandersetzen, beispielsweise mit der Frage, ob ein methodisch-wissenschaftliches Geschichtsbewusstsein helfen könnte, dass Erinnerungskultur mehr ist als das Nacherzählen der Berichte von Zeitzeug_innen, die ihre Erlebnisse natürlich subjektiv deuten, ohne dabei jedoch zu vergessen, dass auch ein wissenschaftlich fundiertes Geschichtsbewusstsein kein Entscheidungswissen mit sich bringt, das unmittelbar zur Lösung aktueller Probleme dienen kann. Wohl aber kann es Erklärungsangebote liefern, die nachvollziehbar sind und eine Grundlage für weiteren Diskurs bilden können.

Flyer Erinnern und Vergessen 11.04.2014

Die Ergebnisse des Workshops vom 29.11.2013 zum Thema “Kritik der Gegenwart, Kritik der Vergangenheit” sind im Fotoprotokoll hier zusammengefasst.