Ausstellung: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen

Blinde Flecken machen hilflos. Die Morde des NSU hat seinerzeit fast niemand richtig wahrgenommen und eingeordnet – auch wir nicht. Solches Nicht-Hinsehen darf den NSU-Opfern und ihren Angehörigen nicht erneut zugemutet werden. Genaues Hinsehen, Zuhören und Mitdenken sind bitter nötig. Die bilderreiche Ausstellung liefert dazu einen wichtigen Beitrag. Es werden die Biografien von Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Mehmet Turgut, Habil Kılıç, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Theodoros Boulgarides und Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter gezeigt. Dargestellt werden auch die Gründe, warum die Mordserie nicht aufgedeckt wurde, sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex.

Spiegelbild bietet für Schulklassen einen begleiteten Ausstellungsbesuch an.
Anmeldung: hendrik.harteman@spiegelbild.de, Telefon: 0611-26 75 90 85

Donnerstag, 21. September bis Donnerstag, 30. November 2017
ÖFFNUNGSZEITEN: Donnerstag und Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag von 11:00 bis 13:00 Uhr
oder nach telefonischer Vereinbarung (0611-305221)
Ausstellungshaus Aktives Museum, Spiegelgasse 11, 65183 Wiesbaden
Veranstalter: Aktives Museum Spiegelgasse für deutsch-jüdische Geschichte in Wiesbaden,
Spiegelbild und Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB)

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